Project Rán für Betreiber
und Energieunternehmen
Schutz, Überwachung und Betreiberentlastung
Betreiber maritimer Energie- und Infrastrukturanlagen stehen vor einer besonderen
Herausforderung: Ihre Anlagen sind weit verteilt, schwer zugänglich, wetterabhängig erreichbar und gleichzeitig wirtschaftlich- sowie sicherheitsrelevant. Offshore-Windparks, Umspannplattformen, Häfen, Küsteninfrastruktur, Unterseekabel und maritime Energieanlagen benötigen Strukturen, die Auffälligkeiten früh erkennen, Ereignisse schnell überprüfen und Entscheidungen nachvollziehbar vorbereiten.
Nicht jedes auffällige Ereignis rechtfertigt sofort eine teure Mobilisierung von Schiffen, Personal oder Spezialdienstleistern. Gleichzeitig darf ein relevantes Ereignis nicht zu spät erkannt oder unzureichend dokumentiert werden. Genau in diesem Spannungsfeld setzt Project Rán an. Project Rán verbindet Frühwarnung, technische Verifikation, Dokumentation und geordnete Weitergabe. Sensorik und maritime Lageinformationen helfen, Auffälligkeiten zu erkennen. Drohnen, optische Systeme und weitere technische Komponenten unterstützen die schnelle Überprüfung. Eine Leitstelle führt die Informationen zusammen, dokumentiert Abläufe und bereitet strukturierte Entscheidungen vor.
Für Betreiber entsteht dadurch ein praktischer Nutzen:
Project Rán verbessert die Schutzkette aus Erkennung, Überprüfung und Reaktion. Die wirtschaftliche Wirkung entsteht insbesondere durch weniger unnötige Einsätze, schnellere Lagefeststellung, bessere Dokumentation, höhere Verfügbarkeit und klarere Entscheidungswege.
Szenariorechnungen für Offshore-Windparks mit 600 MW und 1.000 MW Leistung sowie das konkrete Referenzmodell des Windparks Hollandse Kust Zuid mit einer Betriebsleistung von 1,529 GW zeigen, dass Project Rán bei geeigneter Betreiberstruktur erhebliche wirtschaftliche Effekte entfalten kann. Treiber sind insbesondere vermiedene oder besser vorbereitete Mobilisierungen, schnellere Lagefeststellung, reduzierte Entscheidungsverzögerungen und bessere Dokumentation.
Im konservativen Referenzmodell für den Windpark Hollandse Kust Zuid wird mit einer jährlichen Bruttoeinsparung von rund € 4,30 Mio. gerechnet. Diese setzt sich aus vermiedenen relevanten Offshore-Mobilisierungen sowie einem vorsichtigen Downtime-Szenario zusammen, bei dem nicht der gesamte Windpark, sondern ein betroffener Teilbereich berücksichtigt wird. Die konkreten Werte hängen von Parkgröße, Standort, Mobilisierungskosten, Strompreis, Systemumfang, Parklayout, Ausfallstatistik und Betreiberstruktur ab.
Je nach Projektstruktur übernimmt HUB67 oder eine Projektgesellschaft wesentliche Investitions- und Integrationskosten zunächst selbst. Die Refinanzierung erfolgt über Betreiberzahlungen, Service Fees, Einsparungsbeteiligungen, Lizenzmodelle, Co-Investments oder kombinierte Strukturen. Für die laufende Vergütung dient ein Modell mit etwa 25 % der ersparten oder wirtschaftlich zurechenbaren Kosten als Grundlogik.
Für Betreiber bedeutet das: Project Rán erhöht nicht nur Sicherheit, sondern schafft eine wirtschaftlich nachvollziehbare Betreiberlogik. Die Lösung misst sich an realen Betreiberfragen: geringere unnötige Einsätze, schnellere Lageklärung, bessere Dokumentation, höhere Verfügbarkeit, bessere Versicherungs- und Behördenfähigkeit und skalierbare Betriebsprozesse.
Auf Basis dieser konservativen Arbeitsannahmen ergibt sich im Referenzmodell eine jährliche Nettoentlastung des Betreibers von rund € 3,20 Mio. nach HUB67-Vergütung. Bei technischen Investitions- und Integrationskosten von rund € 10,16 Mio. sowie einer beispielhaften Vorfinanzierungsdauer von 18 Monaten mit einer kalkulatorischen Kapitalvergütung von 10 % p.a. ergibt sich ein erstattungsfähiger Investitionsbetrag von rund € 11,70 Mio. Die rechnerische Betreiber-Amortisation liegt damit bei rund 3,6 Jahren.
Über eine zehnjährige Vertragslaufzeit verbleibt nach Rückführung der Anfangsinvestition einschließlich Vorfinanzierungsvergütung ein kumulierter wirtschaftlicher Nettoeffekt von rund € 20 Mio. zugunsten des Betreibers. Damit ist Project Rán nicht nur ein Sicherheits- und Resilienzprojekt, sondern zugleich ein wirtschaftlich nachvollziehbares Betreiber-Modell.
Neben der rechnerischen Einsparung entstehen weitere qualitative Vorteile: bessere technische Verifikation, schnellere Lageklärung, strukturierte Incident-Dokumentation, höhere Anschlussfähigkeit gegenüber Behörden und Sicherheitsakteuren, verbesserte Betreiberprozesse und eine belastbarere Grundlage für künftige Sicherheits- und Resilienzanforderungen.
Sie betreiben maritime Energie- oder Infrastrukturassets?
Dann prüfen wir gemeinsam, ob Project Rán als Pilot-, Ergänzungs- oder Betreiberstruktur für Ihre Standorte sinnvoll ist.

